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Rockin’1000

Es war schon etwas besonderes bei dem Weltrekord dabei zu sein. Bevor ich euch erzähle was für ein Weltrekord aufgestellt wurde, fange ich von vorn an. Es war einer dieser Sonntage. Morgens Sport. Ein Freund sagte ein Treffen ab, da ihm was dazwischen kam und meine Frau war mit einer Freundin verabredet inklusive der Kinder. Was also machen? Ich surfte ein wenig im Internet und durch einen Zufall sah ich ein Video vom Nirvana Song „Smells Like Teen Spirit“ von Rockin’1000. Gänsehaut pur. Nirvana rockt immer. Um zu schauen was es noch so gab, kam ich auf deren Webseite. Dort sah ich das es ein Konzert in Frankfurt geben sollte. Heute. Karten dachte ich wären längst ausverkauft, aber Pustekuchen. Es gab noch welche. Schnell im Freundeskreis rum gefragt wer will, wer hat noch nicht? Aber keiner hatte so kurzfristig Zeit. Ich hatte welche und zack war eine Karte gekauft. Online ausgedruckt. Umgezogen und ab ging es mit dem Auto zur Commerzbank Arena. Parkplätze for free. Was eine Seltenheit.

Ich wusste nicht wirklich was mich erwartete. Viele Menschen und viele Instrumente waren zu sehen. Darauf erstmal ein kühles Bier. Prost! Dann ging es rein, Platz sichern mit bestem Blick aufs Feld. Der heilige Rasen unserer SGE war abgedeckt. Sicher ist sicher. Es war beeindruckend wieviele Schlagzeuge, Gitarren, Keyboards, Mikrofone dort standen. Dort sollten heute Abend 1000 Musiker für Stimmung im Stadion sorgen. Wahnsinn. Zuerst kam die Vorgruppe an die Reihe und heizten die Zuschauer mit viel Hingabe an. Danach zog sich die Pause leider über gut anderthalb Stunden hin, bevor das eigentliche Event los ging. Was auch immer sich die Veranstalter dabei gedacht hatten, am Ende waren zahlreiche Pfiffe und Buh Rufe zu hören. Schade das der Veranstalter nicht sich nicht genötigt sah, warum das ganze sich so verzögerte.

Endlich ging es los. Der Einlauf der Gladiatoren äh Musiker fand unter tosendem Applaus statt. Schon beeindruckend wieviele kamen und an ihren Instrumenten oder Mikrofonen Platz nahmen.

Los ging es mit Highway to Hell von AC/DC. Stimmung. Die weitere Musikauswahl reichte von Deep Purple, Queen über Nirvana und Rolling Stones bis hin zu Marius Müller-Westernhagen, Nirvana und Rage against the Machine. Um so später der Abend um so mehr kam Stimmung auf beim Publikum, den Lichtern und Effekten. Insgesamt wurden 18 Songs gespielt. Nicht umsonst stand der Abend unter dem Motto „Ein Stadion – 18 Songs – 1000 Musiker – Ein Konzert“.

Am Ende war es nicht nur ein fantastischer Abend mit Musikern/innen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, USA, Marokko, Russland, Mexiko, Japan, Kolumbien und Libanon sondern ein Abend mit zahlreichen Ohrwürmern. Es war beeindruckend was sie ablieferten. Alles 100% synchron mit einer super Performance und sie verstanden es das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Wir als Zuschauer können uns nur davor verneigen und DANKE sagen! Danke für einen unvergesslichen Abend. Danke für viele Erinnerungen und schönen Momente.

Zu guter letzt, da war noch etwas. WELTREKORD! 1002 Musiker rockten gemeinsam das Stadion. In Worten: Eintausendzwei. Damit war der alte Weltrekord aus China mit 935 Musikern eingestampft. Glückwunsch und einen riesigen Respekt an alle Beteiligten. Das habt ihr euch verdient und ich hoffe, wir sehen uns alle bald wieder in Frankfurt.

Info am Rande: alle Fotos & Videos sind mit dem Huawei P30 Pro entstanden und out of cam.

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